Mediation in Wohngemeinschaften und unter Nachbarn

Unsere Lebensqualität bestimmt sich unter anderem danach, wo und wie wir wohnen. Das Wohnumfeld ist vielfältig geworden. Neben den klassischen Nachbarschaftsverhältnissen gibt es neue Wohn- und Kohabitationsformen. Zu nennen sind hierbei unter anderem Mehrfamilienhäuser, benachbarte Wohngrundstücke, Wohnungseigentumsgemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser, Genossenschaftswohnmodelle, alternative Wohnprojekte, etc.

Wo Menschen zusammenleben, da gibt es auch immer wieder Abstimmungsbedarf. Unterschiedliche Persönlichkeiten und Wertvorstellungen treffen aufeinander. Eine Verständigung über auftretende Probleme ist oftmals schwierig. Manchmal sammeln sich Probleme so lange an, bis der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt.

Möglichkeiten der Mediation

An einem neutralen, unbelasteten Ort können die an der Auseinandersetzung Beteiligten in der Mediation miteinander ins Gespräch kommen und die unterschiedlichen Perspektiven moderiert austauschen. Die zu klärenden Themen werden bestimmt und dann einzeln strukturiert besprochen und gelöst. Dabei entwickelt sich ein Verständnis für die Sichtweise des Anderen, und so können gemeinsam gute Lösungen erarbeitet werden.

Am Ende der Mediation steht eine schriftlich Vereinbarung, die die Beteiligten als ausgewogen, realistisch und nachhaltig empfinden. Oft wird das persönliche Verhältnis auf eine neue Ebene gestellt, so dass in Zukunft Konflikte konstruktiv bewältigt werden können und die Lebensqualität im persönlichen Lebensumfeld aller Beteiligten wieder steigt.

Unter unseren Mediatoren suchen wir jene aus, die in ihrer persönlichen und fachlichen Eignung zu den jeweiligen Anforderungen des individuellen Falles passen.

Das Mediationsverfahren spart somit viel nervenaufreibenden, langanhaltenden Ärger, ist absolut vertraulich und wirkt zusätzlich beziehungsfördernd.

 

Eine Mediation hat bei uns folgenden Ablauf:

Heidelberger Mediations-Modell (im Privatbereich und in der Familie)