Mediation in Erbangelegenheiten

Allein in Deutschland wird jährlich Privatvermögen in Milliardenhöhe weitervererbt. Wenn es nicht nur einen Erbberechtigten gibt, sind Erbangelegenheiten oft sehr konfliktbeladen. Es geht soweit, dass an Erbschaften unterschiedlicher Größe ganze Familien zerbrechen.

Oftmals geht es bei diesen Fällen um die Aufarbeitung von gesamter und individueller Familiengeschichte. Zum Beispiel Eltern-Kind-Beziehungen, Geschwisterbeziehungen oder ähnliche verwandtschaftliche Beziehungen kommen auf den sachlichen und noch mehr auf den emotionalen Prüfstand. Wenn sich die Beteiligten in einer solchen Situation vor Gericht treffen, ist die Familienbeziehung oft nicht nur massiv beschädigt, sondern für immer beendet.

Mediation als gute, beziehungsfördernde Alternative für die Konfliktlösung

Mediation ist ein guter Weg, um gemeinsam mit den Beteiligten die Sach- und die Beziehungsthemen im Erbfall zu bearbeiten. So lassen sich Lösungen finden, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten gerecht werden und am Ende sogar beziehungsfördernd wirken.

Eine in der Mediation erzielte Einigung ist eine solide Grundlage für alle weiteren Schritte im Nachlassverfahren. Im Erfolgsfall sind die im abschließenden Memorandum getroffenen Vereinbarungen für die Unterzeichner bindend. Die Vereinbarungen sind nachhaltig, weil sie von den Beteiligten selbst erarbeitet wurden.

Wenn die Beteiligten einer Erbangelegenheit sich in dieser Situation für eine Mediation entscheiden, suchen wir Mediatoren aus, die in ihrer persönlichen und fachlichen Eignung zu den jeweiligen Anforderungen des individuellen Falles passen.

Im Vergleich zum streitigen Verfahren spart das Mediationsverfahren in der Regel Kosten und Zeit, ist absolut vertraulich und wirkt zusätzlich beziehungsfördernd.

 

Eine Mediation hat bei uns folgenden Ablauf:

Heidelberger Mediations-Modell (im Privatbereich und in der Familie)